Leinsamen für Pferde/Haustiere - Hilfreich bei Verdauungsstörungen Entzündungen


Leinsamen für Pferde/Haustiere - Hilfreich bei Verdauungsstörungen Entzündungen

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Leinsamen enthalten wertvolle Öle und Fettsäuren, sowie Linolsäure, Eiweiß und Schleimstoffe. 

Täglich verabreicht bewirkt Leinsamen einen besonders guten Schutz der Magen- und Darmschleimhäute: Durch ungenügende Gleitfähigkeit der Darmschleimhäute werden Koliken begünstigt. Die Schleimstoffe im Leinsamen erhöhen sowohl die Gleitfähigkeit der Schleimhäute im Darm und helfen außerdem den Mikroorganismen, sich zu vermehren und regen damit den Stoffwechsel an; die Leistungsfähigkeit der Pferde erhöht sich.

Die enthaltenen  Fettsäuren wirken entzündungshemmend und helfen daher, Entzündungen im Pferdekörper zu lindern. Außerdem sorgt Leinsamen durch die enthaltenen Fettsäuren für ein glänzendes Fell sowie geschmeidige Haut.

Besonders erwähnenswert ist die Verwendung von "Leinsamen-Schleim". Die protektive Wirkung von Leinsamen ist stärker als die anderer Schleimdrogen. Diese natürliche Anwendungsmethode hilft, dass sich die gereizten Schleimhäute im Magen und Darmbereich wieder beruhigen. Die Anwendung und Zubereitung  wird weiter unten beschrieben.

Anwendungen und Fütterung:

  • bei Verstopfung,
  •  Regulierung der Darmflora nach Kolikanfall ("Leinsamen-Schleimfütterung")
  • als Mashfütterung
  • bei Haut- und Fellproblemen
  • bei Durchfall
  • warmen  oder kalten Umschlägen bei Kontusionen (Quetschungen), Verbrennungen, zum Reifen von Abzessen

Anwendung Darm: Für die Darmanwendung empfiehlt es sich, Leinsamen einfach pur zu verabreichen. Die enthaltenen Schleimstoffe wirken beruhigend, denn sie entwickeln einen feinkollidialen Schutzfilm auf den Darmschleimhäuten. Wichtig dabei ist, dem Pferd genügend sauberes Wasser bereit zu stellen.

Anwendung Magen: Hier eignet sich am besten die Schleimzubereitung des Leinsamens. Hierfür wird der Leinsamen mit viel heißem Wasser übergossen. Das ganze ca. 30 Minuten ziehen lassen und danach handwarm verabreichen.

Fellwechsel, Haut- und Fellprobleme:   50 - 100 g ganzen Leinsamen täglich einfach zu den üblichen Futterrationen beifüttern. Bei größeren Mengen kurz 10 Min. leicht köcheln und abgekühlt füttern.

Dosierungsempfehlung:

Pferd        50 bis 100 g /Tag,

Schaf       25  bis   50 g/Tag

Ziege        25  bis   50 g/Tag

Hund              2 bis 5 g/ Tag

Katze              1 bis 3 g/Tag

Huhn               1 bis 2 g/Tag

 

Kontroverse zur Blausäure in Lein: Die Befürchtung, es könnte bei Dauergebrauch durch den Gehalt an Blausäure in Leinsamen zu Vergiftungserscheinungen kommen, scheint unbegründet zu sein: Diese Nebenwirkung wurde noch nie beobachtet, weil die Blausäure im sauren Milieu des Magens inaktiviert wird. Pferdebesitzer gehen jedoch auch heute noch davon aus, dass Leinsamen gedämpft oder gekocht werden müssten, um unschädlich verfüttert werden zu können. Dies hilft bestenfalls zu einem glänzenden Fell. Da aber kein einziger Fall von Vergiftung auch bei langdauernder Einnahme höherer Dosen bekannt ist, wird angenommen, dass die Cyanide zu langsam freigesetzt werden, um giftig zu wirken. Leinsamen enthalten in geringen Mengen cyanogene Glykoside, aus denen das giftige Cyanid freigesetzt werden kann. Es wird daher empfohlen, ab Verfütterung von mehr als  100g  den Leinsamen,  kurz (min 10 Minuten) kochen: Leinsamen ins kochende Wasser geben und wenige Minuten köcheln lassen.

 

Hier einige Zubereitungsformen für die Verwendung von Leinsamen:

 Mashfütterung ca. 1- 2  Portionen

100 g - 200 g  Leinsamen einige Minuten in 1 bis 2 Liter Wasser leicht köcheln. Der abgekühlte Leinsamen wird dann mit 500 g Weizenkleie , 500 g Quetschhafer, 50 - 100 g Bierhefe BT vermengt. Weitere Zutaten sowie Kräuter , Jodsalz können beigegeben werden.

 Leinsamenschleimfütterung bei Magen- und Darmstörungen:

Die Zubereitung des Leinsamen erfolgt 1 : 30; dazu werden die Leinsamen in ca. 95° heisses Wasser gegeben in ca. 15 Minuten geschüttelt. Es bildet sich ein gelartiger Schleim, der abgesiebt noch am gleichen Tag verfüttert wird (verdirbt leicht) oder für den nächsten Tag kühl aufbewahren. Den Schleim entweder über das Futter geben oder mit einer Einmalspritze direkt ins Maul eingeben. Die gequollen Samen in diesem Fall nicht bei akuten Kolikproblemen verwenden.

Umschläge:

ca. 100 g Leinsamen mit 1 Tasse Wasser kurz aufkochen. Diesen Brei dann auf eine Auflage streichen und direkt auflegen. Maximal 1 Stunde einwirken lassen.  Gegebenenfalls auch mit einer Bandage fixieren.  Täglich 1 - 3 mal anwenden (jeweils frischen Brei verwenden). Bei Hautprozessen wie Verbrennungen, Hautabschürfungen, Quetschungen etc. - je nach Bedarf kalt oder warm anwendbar!

Diese Methode lässt sich auch bei Hufgeschwüren anwenden.  Dann sollte der sehr warme Brei-Umschlag so lange wie möglich einwirken! 

Die hier aufgeführten Anwendungsmethoden beruhen auf Erfahrungsberichten oder entstammen alten Hausmitteln!

Lieferumfang:  

1000 g  Leinsamen (ganz) im Frischebeutel abgefüllt! Weitere Abfüllgrößen finden Sie in der Auswahlvorgabe!

 

 

 

Hersteller: Mijlten, Bekkevoort

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